Im Jahr 2009 wurde die Website alkoholamarbeitsplatz.ch lanciert. Wie der Name schon sagt, war diese vielgenutzte Anlaufstelle vor allem dem Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und beruflichem Umfeld gewidmet. Da sich die Gesellschaft weiterentwickelt, neue Suchtverhaltensweisen entstehen und die Website technisch zunehmend veraltet war, wurde eine umfassende Aktualisierung notwendig.
Die 2025 gestartete Website sucht-und-arbeitswelt.ch ersetzt die vorherige Seite. Sie ist in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar und bietet unter anderem:
- Aktualisierte Inhalte, die auf verschiedene Suchtverhaltensweisen anwendbar sind
- Neue Videos
- Ein Verzeichnis praktischer Ressourcen
- Eine neue Übersicht der regionalen Fachstellen
- Methoden, um gesuchte Informationen leicht zu finden (neue FAQ, Flow-Guide)
Die Website ist in drei Bereiche gegliedert:
- Unter „Verstehen“ erfahren Sie mehr über die komplexe Beziehung zwischen Suchtverhalten und beruflichem Umfeld.
- Unter „Vorbeugen“ werden konkrete Massnahmen vorgestellt, mit denen problematische Situationen vermieden werden können.
- Unter „Reagieren“ finden Sie Hinweise und Vorgehensweisen, wenn ein Suchtverhalten die Arbeitsleistung eines Mitarbeitenden objektiv beeinträchtigt.
Viel Spass beim Lesen!
Finanzierung und Unterstützung
Dieses Projekt wurde vom Alkoholpräventionsfonds finanziell unterstützt.
Die Entwicklung der Website wurde von Vertreterinnen und Vertreter folgender Organisationen durch ihre jeweilige Expertise unterstützt:
- Bundesamt für Gesundheit
- Gesundheitsförderung Schweiz
- Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
- Suchtfachstelle Zürich
- Blaues Kreuz Romandie
- Blaues Kreuz BE-SO-FR
- HES-SO Wallis
- HR Swiss
- Employés Suisse
- Unisanté
- Akzent Luzern
- Peerspektive
Unter den genannten Organisationen möchte Sucht Schweiz insbesondere Gesundheitsförderung Schweiz danken, die dieses Projekt ebenfalls finanziell unterstützt hat.
Wer wir sind
Sucht Schweiz ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, Probleme im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen und Verhaltensweisen mit Suchtpotenzial zu verhindern und zu vermindern. Sie entwickelt und verbreitet wissen-schaftliche Erkenntnisse, entwickelt bedarfsgerechte Präventionsprojekte und setzt sich für wirksame, gegenüber Betroffenen respektvolle Massnahmen ein. Ihre Aktivitäten werden durch Einnahmen aus Aufträgen und Dienstleistungen, durch öffentliche Subventionen sowie durch die Unterstützung privater Spenderinnen und Spender sowie von Stiftungen finanziert.